2. Febru­ar 2026

CDU-Adenau fordert Ausweitung der Nachtluftrettung auf den Norden von Rheinland-Pfalz

Die CDU in der Ver­bands­ge­mein­de Ade­nau for­dert eine Aus­wei­tung der Nacht­luft­ret­tung auf den Nor­den von Rhein­­land-Pfalz. Das die Lan­des­re­gie­rung nun den Ret­tungs­hub­schrau­ber „Chris­toph 77“ auch nachts ein­set­ze, sei bereits nach den Erfah­run­gen aus der Flut­ka­ta­stro­phe an der Ahr, über­fäl­lig gewe­sen. Die­se kürz­lich umge­setz­te Lösung, grei­fe aller­dings zu kurz, da der Ret­­tungs-hub­­schrau­­ber in Mainz ange­sie­delt sei und für eine Ver­sor­gung des Flä­chen­lan­des Rhein­­land-Pfalz nicht aus­rei­che. Gera­de Regio­nen wie die Eifel sei­en auf eine schnel­le Luft­ret­tung auch in der Nacht zwin­gend angewiesen.

Wie der Vor­sit­zen­de der CDU-Ade­n­au Micha­el Kor­den in einer Pres­se­mit­tei­lung mit­teil­te, hät­ten sich durch die Kli­nik­schlie­ßun­gen wie in Ade­nau und kürz­lich in Rema­gen und den Abbau von Not­auf­nah­men die Wege zu den nächs­ten Ver­sor­gungs­ein­rich­tung in den ver­gan­ge­nen Jah­ren deut­lich ver­län­gert. Kri­tisch gese­hen wird inso­weit der geo­gra­fisch am süd­li­chen Rand von Rhein­­land-Pfalz gele­ge­ne Stand­ort Mainz für den Nacht­be­trieb. „Für unse­re Regi­on“, so Kor­den, bedeu­tet das im Ernst­fall lan­ge Anflug­zei­ten – Zeit, die Pati­en­ten bei Schlag­an­fäl­len, Herz­in­fark­ten oder schwe­ren Unfäl­len nicht haben.“

Aus Sicht Kor­dens wären als mög­li­che wei­te­re Stand­or­te Koblenz und Witt­lich bes­tens geeig­net, gro­ße Tei­le im Nor­den von Rhein­­land-Pfalz schnell zu errei­chen. Die moder­ne Tech­nik ermög­li­che einen fle­xi­ble­ren und bedarfs­ge­rech­ten Nacht­flug­be­trieb. Die­se Mög­lich­kei­ten müss­ten nun kon­se­quent und für das gesam­te Land genutzt werden.

Die ent­spre­chen­de Initia­ti­ve von Gor­don Schnie­der, der dies zuletzt im Land­tag gefor­dert hat­te, wer­de daher aus­drück­lich unter­stützt. Die nächs­te Lan­des­re­gie­rung, so die CDU-Ade­n­au abschlie­ßend, müs­se ins­ge­samt wie­der stär­ker die Bedürf­nis­se der Men­schen im länd­li­chen Raum in den Blick nehmen.