9. Mai 2014

CDU besucht die Firma Proland Ewald Gillig GmbH in Antweiler

Zu einem Unter­neh­mens­be­such waren Mit­glie­der des CDU-Gemein­­de­­ver­­­ban­­des kürz­lich bei der Fir­ma Pro­land Ewald Gil­lig GmbH in Ant­wei­ler. Dort wur­den sie von den Inha­bern Ewald und Peter Gil­lig durch den Betrieb geführt und umfang­reich über die Geschich­te und Ent­wick­lung des Unter­neh­mens informiert.

Der Land­han­del Ewald Gil­lig GmbH ent­wi­ckel­te sich aus einem Müh­len­be­trieb, den die Fami­lie Gil­lig seit vier Genera­tio­nen in Ant­wei­ler betreibt. Nach der Umsied­lung im Jah­re 1978 auf das ehe­ma­li­ge Bahn­ge­län­de in Ant­wei­ler ent­wi­ckel­te sich die Fir­ma bis in die heu­ti­ge Zeit immer wei­ter, so wur­de mit den Jah­ren eine zwei­te Getrei­de­an­nah­me und wei­te­re Hal­len und Lager­flä­chen dem stei­gen­dem Bedarf ange­passt, um dem Struk­tur­wan­del in der Land­wirt­schaft Stand zu hal­ten. Auch kam Anfang der 80iger Jah­re ein „grü­nes Waren­haus“ hin­zu, wel­ches der nicht­bäu­er­li­chen Kund­schaft eine Mög­lich­keit bie­tet, ihre Gar­ten­ar­ti­kel vor Ort ein­zu­kau­fen. 1991 erfolg­te die Grün­dung eines Zusam­men­schlus­ses von leis­tungs­star­ken Land­han­dels­un­ter­neh­men in Rhein­­land-Pfalz unter dem Namen „Pro­land“, um im Wett­be­werb bes­ser agie­ren zu kön­nen. Heu­te umfasst die­se Grup­pe 10 Unter­neh­men, die an 17 Stand­or­ten ver­tre­ten sind. In den 90iger kam neben dem Land­han­del in Ant­wei­ler eine Filia­le in Wacht­berg als Fach­markt für Gar­ten, Tier, Haus und Hof (Kie­bitz­markt) hin­zu. Bis heu­te wer­den wei­te­re bau­li­che Erwei­te­run­gen am Stand­ort in Ant­wei­ler durch­ge­führt. Mit inzwi­schen 15 Mit­ar­bei­ter neben der Fami­lie Gil­lig, einem Fuhr­park von 4 LKW und einer Lager­ka­pa­zi­tät von meh­re­ren Tau­send Ton­nen Getrei­de und Dün­ger­mit­tel ist die Pro­land Ewald Gil­lig GmbH ein leis­tungs­star­ker Land­han­dels­part­ner und Arbeit­ge­ber in der Region.

Ein umwelt­freund­li­cher und bestän­di­ger Ener­gie­lie­fe­rant ist die Was­ser­kraft, die in der Müh­le Gil­lig eine Tur­bi­ne antreibt, wel­che Strom erzeugt und in das öffent­li­che Netz ein­speist. Ob es in die­sem Zusam­men­hang und in den Zei­ten des Kli­ma­schut­zes noch sinn­voll ist, durch den Rück­bau von Weh­ren die­se Ener­gie­nut­zung zu ver­schwen­den, wur­de von Fami­lie Gil­lig stark in Zwei­fel gezogen.

Bei der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on mach­te die Fami­lie Gil­lig auch eini­ge kri­ti­sche Anmer­kun­gen zur Kom­mu­nal­po­li­tik. Stei­gen­de Abga­ben und Steu­ern sei­en nicht för­der­lich für die Wei­ter­ent­wick­lung des länd­li­chen Rau­mes. Dem demo­gra­fi­schen Wan­del müs­se viel­mehr ent­schie­den ent­ge­gen­ge­tre­ten wer­den durch einen Ver­bes­se­rung der Infra­struk­tur wie dem Aus­bau der DSL-Ver­­­sor­­gung, einer guten Ver­kehrs­an­bin­dung und ganz wich­tig dem Erhalt des Kran­ken­hau­ses in Adenau.
Der Vor­sit­zen­de des Orts­ver­ban­des Ant­­wei­­ler-Wers­ho­­fen-Dor­­sel-Hüm­­mel Alo­is Schnei­der bedank­te sich abschlie­ßend im Namen des CDU-Gemein­­de­­ver­­­ban­­des bei Ewald und Peter Gil­lig für die infor­ma­ti­ve Betriebs­füh­rung mit der Müh­len­be­sich­ti­gung. Gleich­zei­tig ver­si­cher­te er, dass die CDU vie­le der vor­ge­tra­ge­nen Anlie­gen tei­le und die vor­ge­tra­ge­nen Anre­gun­gen bei ihrer poli­ti­schen Arbeit berück­sich­ti­gen wer­de. In sei­nem Schluss­wort unter­strich Schnei­der, dass der Kon­takt und die Betreu­ung der hei­mi­schen Betrie­be für die Kom­mu­nal­po­li­tik einen sehr hohen Stel­len­wert habe, da der Erhalt und die Schaf­fung wohn­ort­na­her Arbeits- und Aus­bil­dungs­platz eine der wich­tigs­ten Anlie­gen der Men­schen in der Ver­bands­ge­mein­de Ade­nau sei.