11. Sep­tem­ber 2017

Schulterschluss beim Radweg-Lückenschluss: CDU-Adenau, Abgeordnete Mechthild Heil und Ortsbürgermeister fordern Zwischenlösungen für Lückenschluss des Ahrradweges

Ver­tre­ter des CDU-Gemein­­de­­ver­­­ban­­des Ade­nau, die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mecht­hild Heil und Orts­bür­ger­meis­ter der Anlie­ger­ge­mein­den for­dern Zwi­schen­lö­sun­gen für den zwi­schen Fuchs­ho­fen und Schuld über die Land­stra­ße füh­ren­den Ahrradweg. 

Wegen des gro­ßen Gefah­ren­po­ten­zi­als für die Rad­fah­rer auf der L 73 waren sich die Anwe­sen­den einig, dass der zustän­di­ge Lan­des­be­trieb Mobi­li­tät bis zur end­gül­ti­gen Fer­tig­stel­lung des Rad­we­ges drin­gend Maß­nah­men auf der L 73 ergrei­fen müs­se, die zu einer Redu­zie­rung der Gefahr dort füh­ren. Dies könn­te bei­spiels­wei­se eine Mar­kie­rung auf der Fahr­bahn sein, die dem Kraft­fah­rer ver­deut­licht, dass dort auch Rad­fah­rer unter­wegs sind. Zudem wur­de über eine bes­se­re Gefah­ren­hin­weis­be­schil­de­rung sowie über Geschwin­dig­keits­mess­ap­pa­ra­tu­ren mit „Smiley“-Anzeige  nach­ge­dacht. Der LBM soll schrift­lich ersucht wer­den, hier Abhil­fe zu schaffen

Dies war das Ergeb­nis eines Tref­fens von CDU-Kom­­mu­­nal­­po­­li­­ti­­kern aus der Ver­bands­ge­mein­de Ade­nau mit der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mecht­hild Heil (CDU) und Orts­bür­ger­meis­tern der betrof­fe­nen Anlie­ger­ge­mein­den in Fuchshofen.

Zunächst hat­te Ver­bands­bür­ger­meis­ter Gui­do Nisi­us über den aktu­el­len Sach­stand zum seit Jah­ren ange­streb­ten Lücken­schluss des Ahr­rad­we­ges zwi­schen Fuchs­ho­fen und Schuld infor­miert und dabei erklärt, dass der Lan­des­be­trieb Mobi­li­tät Cochem (LBM) Anfang des Jah­res nach umfang­rei­chen ins­be­son­de­re natur­schutz­recht­li­cher Unter­su­chun­gen, nun die end­gül­ti­ge rund 4,6 km lan­ge Rad­we­ge­tras­se fest­ge­legt habe und jetzt für die­se das erfor­der­li­che Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren von der Behör­de vor­be­rei­tet wer­de. Dies wer­de laut LBM aller­dings noch rund ein Jahr in Anspruch neh­men. Das eigent­li­che Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren wer­de erfah­rungs­ge­mäß dann zwei wei­te­re Jah­re dau­ern. Set­ze man für den Bau des Rad­we­ges min­des­tens ein Jahr an, so Nisi­us wei­ter, wür­den nach aktu­el­ler Erkennt­nis damit vier bis fünf Jah­re ver­ge­hen, bevor Rad­fah­rer den Ahr­rad­weg von der Quel­le bis zur Mün­dung durch­ge­hend gefah­ren­frei befah­ren können.

Die CDU-Ver­­­tre­­ter und die Orts­bür­ger­meis­ter waren sich einig, dass bei der Durch­füh­rung der nach den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen erfor­der­li­chen behörd­li­chen Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren kei­ne wei­te­ren unnö­ti­gen Zeit­ver­lus­te mehr ein­tre­ten dürf­ten. Schließ­lich hät­ten die sehr auf­wen­di­gen Unter­su­chun­gen schon zu viel Zeit in Anspruch genom­men – dies auch ange­sichts der gro­ßen Gefah­ren, wel­che sich Rad­fah­rer beim Benut­zen der Lan­des­stra­ße 73 zwi­schen Fuchs­ho­fen und Schuld aus­zu­set­zen hät­ten. Ein­hel­li­ger Tenor in der Run­de: der LBM müs­se jetzt „Gas geben“.