11. Novem­ber 2020

CDU unterstützt die Einrichtung eines Radbusses zwischen Blankenheim und Ahrbrück ab 2021

Die  CDU in den Ver­bands­ge­mein­den Ade­nau und Alte­nahr sowie die CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on äußern sich sehr erfreut dar­über, dass die Ein­rich­tung eines Rad­bus­ses zwi­schen Ahr­brück und Blan­ken­heim auf der Tages­ord­nung des Kreis- und Umwelt­aus­schus­ses steht und kün­dig­ten bereits im Vor­feld ihre Unter­stüt­zung an. Hier soll ein Lini­en­bus mit Fahr­­rad-anhän­­ger die Bahn­stre­cken an Wochen­en­den und an Fei­er­ta­gen mit­ein­an­der verbinden

Damit geht eine lang­jäh­ri­ge For­de­rung der CDU in Erfül­lung par­al­lel zum Ahr­steig ein sol­ches Ange­bot zwi­schen den Bahn­hö­fen Blan­­ken­heim-Wald und Ahr­brück  zu schaf­fen. Die­ses soll Wan­de­rern auf dem Ahr­steig die Mög­lich­keit geben, mit dem ÖPNV an ihren Aus­gangs­ort zurück­zu­keh­ren. Zum ande­ren soll die­ser Bus Rad­fah­rern eine Alter­na­ti­ve bie­ten, die nicht den gesam­ten Abschnitt des Ahr­rad­we­ges zurück­le­gen möch­ten. Auch kön­nen bei­spiels­wei­se Fami­li­en den Abschnitt zwi­schen Fuchs­ho­fen und Schuld, für den der­zeit noch kein Rad­weg exis­tiert, mit dem Regio­Rad­ler über­brü­cken. Ein gutes öffent­li­ches Mobi­li­täts­an­ge­bot am Urlaubs­ort kann einen wich­ti­gen Bei­trag zur Stär­kung des Tou­ris­mus bie­ten. Auf die­se Wei­se lässt sich die Auf­ent­halts­dau­er vor Ort stei­gern. Der Image­ge­winn und der posi­ti­ve Wer­be­ef­fekt gegen­über ande­ren tou­ris­ti­schen Desti­na­tio­nen sind dabei nicht zu ver­nach­läs­si­gen, so Ingrid Näkel-Sur­­ges und Micha­el Kor­den, die als Ver­tre­ter der Ver­bands­ge­mein­den Alte­nahr und Ade­nau im  Kreis­tag sitzen.

Der Regio­Rad­ler soll zwi­schen Kar­frei­tag und Aller­hei­li­gen (02.04. — 02.11.2021) sams­tags, sonn­tags und fei­er­tags die Stre­cke befah­ren. Pro Tag sind fünf Fahr­ten geplant. Die vom  Regio­nal­ver­kehr Köln und dem Kreis Eus­kir­chen ermit­tel­ten Kos­ten lie­gen bei rund 50.000,- Euro und sol­len nach Kilo­me­tern, die im jewei­li­gen Gebiet zu fah­ren sind, auf­ge­teilt wer­den. Auf den rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Teil der Linie ent­fal­len rund 30.000,- Euro (57%). Das Land Rhein­­land-Pfalz hat die Finan­zie­rung die­ser Linie abge­lehnt. Von daher wären die­se Kos­ten durch den Kreis Ahr­wei­ler zu tra­gen. „Das ist uns die Mobi­li­tät der Gäs­te und unse­rer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Kreis Ahr­wei­ler wert!“, ergänzt CDU-Frak­­ti­on­s­­vor­­­si­t­­zen­­der Karl-Heinz Sundheimer.